Vergleich

Webdesign-Abo oder Baukasten: Was passt zu deinem Betrieb?

24. August 2026 · 3 Min. Lesezeit · Ian Becker · Aktualisiert am 27. September 2026

Ein Baukasten und ein Webdesign-Abo kosten beide monatlich Geld. Der Unterschied liegt darin, wer die Arbeit macht. Beim Baukasten mietest du Werkzeug, beim Abo bekommst du eine fertige, betreute Website. Welcher Weg zu deinem Betrieb passt, zeigen sechs Kriterien.

Webdesign-Abo und Baukasten nach sechs Kriterien

  • Zeit: Beim Baukasten baust du selbst, oft über viele Abende. Im Webdesign-Abo reichen ein kurzes Gespräch, Stichpunkte zu deinen Leistungen und deine Fotos.
  • Design: Baukästen arbeiten mit Vorlagen, die viele andere Betriebe ebenfalls nutzen. Im Abo entsteht das Design für deinen Betrieb.
  • Texte: Beim Baukasten schreibst du alles selbst. Im Abo formulieren wir aus deinen Stichpunkten.
  • Technik und SEO: Der Baukasten liefert Grundfunktionen, einstellen musst du sie selbst. Im Abo gehört die SEO-Grundeinrichtung zur Arbeit.
  • Pflege: Software-Updates erledigt der Baukasten, Inhalte aktualisierst du selbst. Im Abo schickst du eine Nachricht.
  • Kosten: Der Baukasten wirkt billiger, weil deine eigene Arbeitszeit auf keiner Rechnung steht. Beim Webdesign-Abo von webwev zahlst du für die fertige, betreute Website €50 monatlich zzgl. MwSt. bei zwölf Monaten Mindestlaufzeit, im Flex-Tarif €70 monatlich zzgl. MwSt.

Worauf du beim Baukasten-Tarif achtest

  • Eigene Domain und E-Mail-Postfach sind nicht in jedem Tarif enthalten.
  • Im kostenlosen oder günstigsten Tarif blendet der Anbieter oft sein eigenes Logo oder Werbung ein.
  • Die Seite lässt sich meist nicht zu einem anderen Anbieter exportieren. Bei einem Wechsel wird sie neu gebaut.
  • Rechtstexte und Cookie-Einstellungen prüfst du selbst.

Wann der Baukasten die bessere Wahl ist

Wenn du gern gestaltest, regelmäßig Zeit hast und die Website kein wichtiger Weg zu neuen Kunden ist. Auch für ein kurzes Projekt oder um zu testen, ob eine Idee trägt, ist ein Baukasten sinnvoll.

Einen Selbsttest mit sechs Fragen findest du im Beitrag Website erstellen lassen oder selbst bauen?.

So klappt der Umstieg vom Baukasten ins Abo

  1. 01Sichere Texte und Bilder aus dem Baukasten, am besten in einem Ordner auf deinem Rechner.
  2. 02Prüfe, bei wem deine Domain registriert ist. Liegt sie beim Baukasten-Anbieter, fordere für den Umzug den Auth-Code an.
  3. 03Kündige den Baukasten erst, wenn die neue Website online ist. So entsteht keine Lücke.
  4. 04Mach eine Liste der Unterseiten, über die Besucher von Google kommen. Sie sollten auf die neuen Seiten weitergeleitet werden, damit Rankings erhalten bleiben.

Worauf du bei Domain, Postfach und Weiterleitungen achten musst, erklärt die Anleitung zum Umzug zu einem neuen Anbieter.

Häufige Fragen

Brauche ich technisches Wissen für ein Webdesign-Abo?
Nein. Du lieferst Inhalte und sagst, was sich ändern soll. Technik, Hosting und Updates übernehmen wir.
Kann ich mein Baukasten-Design ins Abo mitnehmen?
Das Design gehört meist zur Vorlage des Baukastens und lässt sich nicht einfach übertragen. Deine Inhalte schon: Texte, Bilder und Logo bilden die Grundlage für die neue Seite.
Ist ein Baukasten schlecht für Google?
Nicht grundsätzlich. Viele Baukästen erzeugen technisch saubere Seiten. Entscheidend sind gute Inhalte, eine klare Struktur und passende Titel, und dafür fehlt beim Selbstbau oft die Zeit.

Ian Becker

Inhaber von webwev. Baut und betreut Websites für lokale Betriebe und prüft jeden Artikel, bevor er erscheint.