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Webdesign-Agentur oder Freelancer? Sechs Fragen vor dem Auftrag

25. September 2026 · 3 Min. Lesezeit · Ian Becker · Aktualisiert am 27. September 2026

Ob Webdesign-Agentur oder Freelancer besser passt, hängt selten am schöneren Design. Gute Arbeit gibt es auf beiden Seiten. Die Unterschiede zeigen sich bei Kosten, Tempo und bei der Frage, wer sich nach dem Start um die Website kümmert.

Was für eine Webdesign-Agentur spricht

Eine Agentur arbeitet im Team. Urlaub oder Krankheit bringen dein Projekt nicht zum Stillstand, und Design, Text, Technik und Suchmaschinenoptimierung liegen oft unter einem Dach.

Dafür sind Agenturprojekte meist teurer, weil Projektleitung, Abstimmung und Büro mitbezahlt werden. Dein Ansprechpartner kann wechseln, und kleine Projekte haben nicht immer Vorrang.

Was für einen Freelancer spricht

Ein Freelancer ist in der Regel günstiger und direkt erreichbar. Du sprichst vom ersten Entwurf bis zur letzten Korrektur mit derselben Person, und Entscheidungen fallen schnell.

Das Risiko liegt in der Abhängigkeit. Fällt die Person aus, nimmt sie einen festen Job an oder hat keine Zeit mehr, steht die Pflege deiner Website still. Außerdem deckt ein Mensch selten alle Fachgebiete gleich gut ab.

Referenzen richtig prüfen

  • Ruf zwei oder drei Referenz-Websites auf dem Handy auf, statt nur die Bilder im Portfolio anzusehen.
  • Achte darauf, ob die Seiten gepflegt wirken: aktuelle Angaben, funktionierende Links, keine alten Hinweise.
  • Frag einen der Kunden, wie die Zusammenarbeit nach dem Start lief.

Ein schönes Portfolio zeigt, was jemand gestalten kann. Ob die Betreuung klappt, erfährst du nur von Kunden.

Ob der Anbieter aus deiner Region stammt oder von weiter weg arbeitet, ändert an dieser Prüfung wenig.

Sechs Fragen vor dem Auftrag

  1. 01Wer ist mein fester Ansprechpartner, und wer vertritt ihn?
  2. 02Was zahle ich in den ersten zwei Jahren, Pflege und Hosting eingerechnet?
  3. 03Was kostet eine Änderung, wenn die Website schon online ist?
  4. 04Wird die Domain auf meinen Namen eingetragen?
  5. 05Bekomme ich alle Zugangsdaten, und wem gehören Code und Design?
  6. 06Was passiert mit der Website, wenn die Zusammenarbeit endet?

Die dritte Option: Website im Abo

Neben Agentur und Freelancer gibt es Anbieter, die Erstellung und Betreuung in einem Monatspreis bündeln. Bei webwev sind das €50 monatlich zzgl. MwSt. mit zwölfmonatiger Laufzeit oder €70 monatlich zzgl. MwSt. mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit. Die Folgekosten sind damit von Anfang an klar, dafür bleiben Design und Technik beim Anbieter.

Wie sich alle Wege bei den Kosten unterscheiden, zeigt der Kostenvergleich der vier Wege. Was im Abo enthalten ist und was nicht, steht im Beitrag zu den Abo-Leistungen.

Häufige Fragen

Reicht ein Freelancer für eine kleine Firmenwebsite?
Oft ja, gerade für eine überschaubare Seite. Kläre vorher, wer bei einem Ausfall übernimmt und wie die Pflege nach dem Start geregelt ist.
Ist eine Agentur schneller als ein Freelancer?
Nicht unbedingt. Eine Agentur hat mehr Leute, aber auch mehr Abstimmung. Oft entscheidet eher, wie schnell du selbst Inhalte und Freigaben lieferst.
Lohnt sich nach dem Start ein Wartungsvertrag?
Wenn niemand im Betrieb Updates und Sicherheit im Blick hat, meist ja. Frag nach, was genau enthalten ist und wie schnell Änderungen umgesetzt werden.

Ian Becker

Inhaber von webwev. Baut und betreut Websites für lokale Betriebe und prüft jeden Artikel, bevor er erscheint.