Wie viel kostet eine Website für ein kleines Unternehmen?
3. August 2026 · 3 Min. Lesezeit · Ian Becker · Aktualisiert am 27. September 2026
Was eine Website für kleine Unternehmen kostet, lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten, wohl aber mit einer Methode. Entscheidend ist, welche Kosten einmal anfallen, welche jeden Monat kommen und welche erst später auftauchen. Wer das trennt, kann Angebote fair vergleichen.
Vier Wege und wie sie abgerechnet werden
- Baukasten: eine monatliche Softwaregebühr. Texte, Bilder, Einrichtung und Pflege machst du selbst.
- Freelancer: meist ein Festpreis für die Erstellung. Pflege und Änderungen danach werden separat vereinbart.
- Agentur: ein Projektpreis im Voraus, meist über 1.000 Euro. Die Betreuung nach dem Start kostet extra.
- Website-Abo: ein fester Monatspreis, in dem Erstellung, Hosting, Wartung und Änderungen stecken.
Einmalig, laufend oder versteckt: die drei Kostenarten
Einmalig sind Konzept, Design, Texte und der technische Aufbau. Laufend fallen Domain, Hosting und Sicherheits-Updates an, ob du daran denkst oder nicht.
Versteckt sind die Kosten, die erst im Alltag entstehen: jede kleine Textänderung, ein neues Foto, ein Update, nach dem etwas nicht mehr funktioniert, oder die Stunden, die du selbst hineinsteckst. Viele Angebote nennen nur den ersten Block. Deshalb wirken sie günstig und sind es am Ende nicht.
Welche Posten im Einzelnen anfallen, zeigt die Kostenliste für eine Homepage. Steht bei dir keine neue Seite an, sondern die Überarbeitung einer bestehenden, rechnet der Beitrag zu den Kosten eines Website-Relaunchs die Posten dafür durch.
Acht Fragen für jedes Angebot
- 01Was kostet die Website insgesamt über 24 Monate?
- 02Sind Domain, Hosting und SSL-Zertifikat enthalten?
- 03Wer spielt Sicherheits-Updates ein, und was kostet das?
- 04Wie werden Änderungen nach dem Start abgerechnet?
- 05Wer schreibt die Texte?
- 06Wie lange ist die Mindestlaufzeit, und verlängert sich der Vertrag automatisch?
- 07Was passiert bei einer Kündigung mit Domain, Inhalten und Website?
- 08Wen erreichst du, wenn etwas nicht funktioniert?
So rechnest du zwei Angebote vergleichbar
Bring jedes Angebot auf dieselbe Formel: einmaliger Preis plus die laufenden Kosten für 24 Monate plus die Änderungen, die du in dieser Zeit realistisch brauchst. Für den letzten Teil schätzt du, wie oft sich bei dir Zeiten, Preise, Leistungen oder Fotos ändern, und rechnest das mit dem Stundensatz des Anbieters hoch. Diese Rechnung nimmt dir der Website-Kosten-Rechner ab.
Bei webwev entfällt der erste Teil, und die Änderungen stecken im Monatspreis. Bei einem Kaufangebot sind die Änderungen oft die größte Unbekannte. Frag deshalb nach dem Stundensatz und danach, ob pro Änderung eine Mindestzeit abgerechnet wird.
So sieht die Rechnung bei webwev aus
Bei webwev kostet die Website €50 pro Monat zzgl. MwSt., wenn du dich für ein Jahr bindest, oder €70 pro Monat zzgl. MwSt. ohne Mindestlaufzeit. Für die Fragen oben heißt das: Die Texte schreiben wir, Hosting, Updates und kleine Änderungen sind im Preis, eine Einrichtungsgebühr gibt es nicht. Deine Domain gehört dir, die Website nutzt du, solange das Abo läuft.
Ob eine Agentur, ein Freelancer oder das Abo besser zu dir passt, vergleicht der Beitrag Webdesign-Agentur oder Freelancer?.
Häufige Fragen
- Warum sind Angebote für Websites so unterschiedlich teuer?
- Weil sie Unterschiedliches enthalten. Ein Angebot mit Texten, eigenem Design und Betreuung lässt sich mit einer Vorlage ohne Pflege kaum vergleichen. Vergleiche deshalb immer den Leistungsumfang und die Summe über 24 Monate.
- Kann ich die Kosten für meine Website steuerlich absetzen?
- Als Unternehmen kannst du laufende Kosten für die Website in der Regel als Betriebsausgaben ansetzen. Wie das in deinem Fall aussieht, klärst du am besten mit deiner Steuerberatung.
- Was kostet eine Website mit Onlineshop?
- Deutlich mehr als eine Unternehmenswebsite, weil Produkte, Zahlungen und Versand dazukommen. Ein Onlineshop mit vielen Produkten gehört bei webwev nicht zum Standard-Abo und wird einzeln besprochen.
- Gibt es im Website-Abo von webwev versteckte Kosten?
- Nein. Eine Einrichtungsgebühr gibt es nicht, Hosting, Domain, Updates und kleine Änderungen sind im Monatspreis enthalten. Nicht enthalten sind etwa Werbebudget, Fotoshootings und Rechtsberatung, größere Vorhaben besprechen wir vorher.
Inhaber von webwev. Baut und betreut Websites für lokale Betriebe und prüft jeden Artikel, bevor er erscheint.