Handwerk

So funktioniert eine Website im Abo für Handwerker

27. Juli 2026 · 4 Min. Lesezeit · Ian Becker · Aktualisiert am 27. September 2026

Ein Dachdecker steht nach einem Sturm auf dem Dach, eine Malerin beim Kunden im Treppenhaus. Für die eigene Website bleibt da kaum Zeit. Eine Website im Abo für Handwerker setzt deshalb bei der Arbeitsteilung an: Du lieferst ein paar Informationen aus deinem Alltag, wir machen daraus die Website und halten sie aktuell.

So teilen wir die Arbeit auf

Viele Betriebe überschätzen, wie viel sie selbst beisteuern müssen. Fertige Texte brauchst du nicht, ein Fotoshooting auch nicht. Von dir kommt:

  • deine Leistungen in Stichworten, so wie du sie am Telefon erklären würdest
  • das Gebiet, in dem du arbeitest, etwa einzelne Orte oder ein Umkreis
  • Fotos von fertigen Arbeiten, gern direkt vom Handy
  • Telefonnummer, Adresse und die Zeiten, in denen du erreichbar bist

Aufbau, Texte, Design, Technik und die Grundeinrichtung für die Google-Suche übernehmen wir. Kommt später eine Leistung dazu oder ändern sich deine Zeiten, reicht eine kurze Nachricht.

Welche Seiten einem Handwerksbetrieb Anfragen bringen

Eine Handwerker-Website braucht keine zwanzig Unterseiten. Wichtig sind die Stellen, an denen Kunden sich entscheiden.

  1. 01Leistungsseiten: eine Seite pro Gewerk oder Schwerpunkt, zum Beispiel Badsanierung und Heizungstausch getrennt. Google findet so jede Leistung einzeln, und Kunden landen direkt beim passenden Thema.
  2. 02Einzugsgebiet: Nenne die Orte, in denen du arbeitest. Das hilft bei Suchen wie „Elektriker Weinheim“ und hält Anfragen von weit außerhalb fern.
  3. 03Referenzen: Drei gute Projekte mit Fotos und zwei Sätzen Beschreibung wirken stärker als eine Galerie mit fünfzig Bildern ohne Text.
  4. 04Kontakt mit Anruf-Knopf: Auf dem Handy muss deine Nummer mit einem Tippen wählbar sein. Wer einen Notdienst anbietet, stellt ihn ganz nach oben.

Für Elektrobetriebe ist das auf der Seite Websites für Elektro-Betriebe zusammengestellt.

Baustellenfotos, die auf der Website wirken

Bei Handwerkern überzeugen Bilder oft mehr als Text. Ein paar einfache Regeln reichen:

  • Fotografiere bei Tageslicht und im Querformat.
  • Zeig das fertige Ergebnis und, wenn möglich, den Zustand vorher.
  • Räum Werkzeug und Verpackungen kurz aus dem Bild.
  • Frag deine Kunden, bevor Hausnummern, Gesichter oder Kennzeichen erkennbar sind.

Auswahl, Zuschnitt und Platzierung der Bilder erledigen wir.

Die Website als Karriereseite für Azubis und Fachkräfte

Viele Betriebe suchen dringend Personal. Wer sich bewerben will, schaut sich vorher die Website an. Eine eigene Seite für Jobs und Ausbildung beantwortet, was Bewerber wirklich wissen wollen:

  • wie ein normaler Arbeitstag aussieht und wo die Baustellen liegen
  • welche Arbeitszeiten gelten und ob es Bereitschaft oder Notdienst gibt
  • wer schon im Team arbeitet, am besten mit einem Foto
  • wie man sich meldet: Ein Anruf oder eine kurze Nachricht senkt die Hürde, gerade für Azubis

Eine neue Stelle oder ein freier Ausbildungsplatz ist eine kleine Änderung. Du gibst uns Bescheid, und die Seite ist aktuell.

Was das Abo im Monat kostet

Es gibt zwei Tarife: €50 pro Monat zzgl. MwSt. bei zwölf Monaten Mindestlaufzeit oder €70 pro Monat zzgl. MwSt. mit monatlicher Kündigung. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an. Welcher Tarif sich für deinen Betrieb rechnet, zeigt die Rechnung über zwei Jahre.

Hast du schon eine ältere Website, übernehmen wir verwertbare Inhalte und ziehen deine Domain um. Worauf es dabei ankommt, steht im Beitrag zum Umzug einer bestehenden Website.

Häufige Fragen

Kann ich neue Referenzfotos jederzeit ergänzen lassen?
Ja. Kleine Änderungen auf Anfrage sind im Abo enthalten. Schick uns die Fotos und ein, zwei Sätze zum Projekt, den Rest bauen wir ein.
Lohnt sich eine Website, wenn die Auftragsbücher ohnehin voll sind?
Oft schon. Eine gute Website sortiert vor: Kunden sehen, was du machst und wo du arbeitest, und melden sich gezielter. Viele Betriebe nutzen sie außerdem, um Mitarbeiter und Azubis zu gewinnen.
Sollte ich Preise auf meiner Handwerker-Website nennen?
Das entscheidest du. Grobe Richtwerte sortieren Anfragen aus, die nicht zu deinem Angebot passen. Hängt der Preis stark vom Einzelfall ab, reicht der Hinweis, dass du nach einer Besichtigung ein Angebot machst.
Hilft die Website auch bei Google Maps?
Indirekt. Für Maps zählt vor allem dein Google-Unternehmensprofil. Achte darauf, dass Name, Adresse und Telefonnummer dort genauso stehen wie auf der Website, und trag die Website-Adresse im Profil ein.

Ian Becker

Inhaber von webwev. Baut und betreut Websites für lokale Betriebe und prüft jeden Artikel, bevor er erscheint.